IUWIS bietet Information und Diskussion zum Urheberrecht in Wissenschaft und Bildung sowohl für Produzenten wie für die Nutzer von Inhalten.
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Am 13. November reichten Google und die amerikanischen Verbände, die das erste Settlement vereinbart hatten, eine überarbeitete Fassung ein, die dann auch ein paar Tage später von Richter Denny Chin vorläufig angenommen wurde. Die offizielle Anhörung, bei der dann die endgültige Abnahme geschieht, ist für den 18. Februar angesetzt. ...weiterlesen
Meinen derzeitigen Aufenthalt in Santa Barbara, Kalifornien, nutzend habe ich mich mit Google Inc. in Mountain View verabredet, um mit den für Google Book Search (GBS) verantwortlichen Personen, Dan Clancy und Adam Smith, direkt ins Gespräch zu kommen. Ziel dabei sollte es sein auszuloten, wie das Interesse der Wissenschaft an umfassender freier Sichtbarkeit und Nutzbarkeit der publizieren Werke weiterhin in Google Book Search garantiert werden kann. ...weiterlesen
Die Bundesregierung war in Sachen Google Book Search schlecht beraten – die Einlassung beim New Yorker Gericht ist einseitig, dogmatisch und politisch schlicht – so die Einschätzung des Sprechers des Aktionsbündnisses. ...weiterlesen
Beim zuständigen Bundesbezirksgericht in New York häufen sich in den letzten Tagen die eingehenden Stimmen zum Google Book Settlement. Die Ausschlussfrist dafür wurde – aus technischen Gründen (PDF) - um wenige Tage verlängert: Noch bis zum 8. September 2009 kann sich grundsätzlich jeder bei Gericht zum Google Book Settlement äußern. ...weiterlesen
Trotz mannigfacher Bedenken gegen die Monopolisierungsgefahren durch Google Inc. insgesamt sieht das Aktionsbündnis die bisherige, auf einem freeconomics-Modell beruhende Anzeige von Werken im Bibliotheksprogramm von GBS im Interesse von Bildung und Wissenschaft liegend.
Bislang wird für die Nutzung von vollständigen gemeinfreien Werken, aber auch von Teilen von urheberrechtsgeschützten Werken keine Gebühr verlangt. Das Aktionsbündnis setzt sich dafür ein, dass dies auch so bleibt, wenn das Settlement rechtlich verbindlich wird. ...weiterlesen
Das Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" hatte am 6. Juni eine Pressemitteilung herausgegeben und seinen Unterzeichnern empfohlen, sich den zunächst auf Google Book Search bezogenen Änderungen des Wahrnehmungsvertrags von VG Wort nicht anzuschließen. ...weiterlesen
Rainer Kuhlen spricht sich aktuell im Netethics-Blog für einen mehr auf Aushandlungen denn auf Abwehr setzenden Umgang mit Google Books und dem Google Book Settlement in der Politik aus. Er vertritt dabei eine sehr offene Perspektive und sieht im Angebot Googles durchaus die Möglichkeit, freie Zugänge zu Publikationen dort einzulösen, wo es für die Autoren nicht primär um kommerzielle Interessen geht. Das ist natürlich vorwiegend in der Wissenschaft. ...weiterlesen
In Deutschland gibt es offenbar zwischen Börsenverein, Deutscher Nationalbibliothek, Deutschem Bibliotheksverband, DFG und VG Wort eine (wohl noch nicht verbindliche) Vereinbarung über die Nutzung verwaister Werke. Der Wortlaut dieser Vereinbarung ist leider bislang nicht öffentlich bekannt (sollte aber). ...weiterlesen
Nicht ganz überraschend, aber in Blogosphäre und Presse doch einige Aufregung hervorrufend, gab es heute die Meldung, dass das US-Justizministerium mit einer formalen Prüfung des so genannten Google Book Settlement beginnt . Die New York Times zitiert aus dem Brief an den zuständigen Richter Denny Chen heißt es:
"At this preliminary stage, the United States has reached no conclusions as to the merit of those concerns or more broadly what impact this settlement may have on competition,” William F. Cavanaugh, a deputy assistant attorney general, said in the letter. “However, we have determined that the issues raised by the proposed settlement warrant further inquiry." (U.S. Inquiry Is Confirmed Into Google Books Deal, nytimes.com, 02.07.2009)
Richter Denny Chen setzte als Datum für die schriftliche Präsentation der Ergebnisse den 18. September 2009 fest. Die eigentliche Anhörung zum Settlement ist für den 08. Oktober 2009 geplant.
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet sich eine kleine Zusammenfassung des Vorgangs: Amerikanisches Justizministerium beginnt Untersuchungsverfahren (faz.net, 03. Juli 2009) ...weiterlesen